Willkommen zu dieser Partnerschaftsstudie der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Charlotte Fresenius Hochschule. Wir interessieren uns dafür, wie Paare verbindende Momente im Alltag erleben.
Ich möchte mehr erfahren!Partnerschaften leben von gemeinsamen Erfahrungen im Alltag – Momenten, in denen Verbundenheit und Zusammengehörigkeit besonders spürbar werden. Daneben gibt es aber auch Phasen von Routine, in denen der Alltag mehr Raum einnimmt als die Beziehung selbst. In dieser Studie möchten wir genau diese Erfahrungen genauer untersuchen: Wie wirken sie sich auf die Partnerschaft aus, und wann und wie verändert sich dadurch das Erleben innerhalb der Beziehung? Dafür bearbeiten Sie als Paar über mehrere Tage hinweg kurze Aufgaben – teils gemeinsam, teils allein – und beantworten mehrmals täglich kurze Fragen zu Ihren Erfahrungen und Ihrem Erleben im Alltag. Die Aufgaben basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und bewährten Methoden aus der Paarforschung.
Unser Ziel ist es, Sie ein Stück durch Ihren Paaralltag zu begleiten und dabei wertvolle Einblicke in die psychologischen Prozesse zu gewinnen, die romantische Beziehungen prägen. Um ein möglichst vielschichtiges Bild zu erhalten, kombinieren wir dafür verschiedene Erhebungsmethoden.
Die Studie findet komplett über Ihr Smartphone statt. Die App wird Ihnen die täglichen Aufgabe/n übermitteln und Sie erhalten über den Tag verteilt kurze Befragungen zu Ihrem Erleben in Ihrer Partnerschaft über die App.
Studiengruppe 1: Hier erhalten Sie täglich
zwei kurze Aufgaben: eine, die Sie zunächst allein bearbeiten, und
eine, die Sie anschließend gemeinsam mit Ihrem/Ihrer Partner:in in
einem kurzen Gespräch umsetzen. Zu jeder Aufgabe gehört jeweils eine
kurze Befragung danach.
Studiengruppe 2: Sie erhalten eine
gemeinsame Aufgabe als Paar (inkl. Nachbefragung) und zwei zusätzliche Zwischenbefragungen,
die über den Tag verteilt stattfinden.
Sie erhalten hier auch die Möglichkeit, eine anonyme Auswertung Ihres WhatsApp-Chatverhaltens mit Ihrem:r Partner:in einzusehen und uns bereitzustellen.
Um an unserer Studie teilzunehmen, sollten Sie und Ihr:e Partner:in folgende Kriterien erfüllen:
Wir möchten das Beziehungserleben und -verhalten auf unterschiedlichen Wegen messen. Dabei arbeiten wir ausschließlich mit Angaben und Daten, die Sie uns zur Verfügung stellen. Folgende Erhebungen führen wir durch:
Sie können an der Auszahlungsverlosung von 1x50€ bzw. 2x25€ teilnehmen! Voraussetzung ist eine Antwortquote von mindestens 70%.
Ab einer hohen Antwortquote von 90% verdoppelt sich Ihre Gewinnchance bei der Verlosung.
Psychologie-Studierende können für ihre Teilnahme alternativ Versuchspersonenstunden erhalten: 5 VP-Stunden ab einer Antwortquote von 80%, 2,5 VP-Stunden ab einer 50%-Antwortquote.
Unterstützen Sie mit Ihrer Teilnahme die wissenschaftliche Forschung und tragen dazu bei, neue Einblicke in die Dynamiken romantischer Beziehungen zu gewinnen – Erkenntnisse, die langfristig helfen können, Paare besser zu verstehen und zu unterstützen.
Hinweis: Vergütungen nehmen wir erst ab einer Antwortquote von 50% vor. Hierfür zählen wir alle beantworteten Befragungen und durchgeführten Aufgaben.
Wie kommunizieren Sie eigentlich mit Ihrem/Ihrer Partner:in? Im Anschluss an die Studie bieten wir Ihnen die freiwillige Möglichkeit, eine persönliche Auswertung Ihres eigenen WhatsApp-Kommunikationsverhaltens zu erhalten. Dabei erfahren Sie zum Beispiel, wie viele Nachrichten Sie schreiben, welche Emojis Sie am häufigsten nutzen oder wie schnell Sie antworten.
Uns ist bewusst, dass private Chats sehr sensible Daten enthalten – deshalb möchten wir Ihnen die volle Kontrolle über Ihre Daten geben und diese Sensibilität respektieren. Eine Analyse & Spende ist ausschließlich mit anonymisierten Informationen möglich. Nachrichteninhalte, Namen, Telefonnummern oder andere Kontaktdaten werden von uns zu keinem Zeitpunkt gespeichert – weder von Ihnen noch von Ihrem/Ihrer Partner:in.
Das gesamte Verfahren läuft vollständig anonym ab.
Nach dem Abschluss der Studie erhalten Sie einen eigenen Nutzernamen und ein Passwort für eine eigens dafür eingerichtete, verschlüsselte Plattform. Die Datenanalyse- und Spende ist direkt im Anschluss möglich, kann aber auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen – alle Zugangsinformationen erhalten Sie per E-Mail. Wir zeigen Ihnen im Verlauf des Uploads transparent, wie Ihre Daten auf unserem Server gespeichert werden würden. Sie können selbst entscheiden, ob und welche Informationen wir Ihnen rückmelden und speichern dürfen. Sie können die Datenauswertung und -spende jederzeit abbrechen, falls Sie es sich doch anders überlegen. In dem Fall werden mit dem Schließen der Webseite alle Informationen unmittelbar gelöscht. Der gesamte Vorgang lässt sich sowohl am Smartphone als auch am Tablet oder Laptop durchführen.
In nur 4 Schritten zur Datenanalyse- und Spende
Sie entscheiden selbst, zu welcher Art von Daten wir Ihnen eine Auswertung bereitstellen dürfen. Erst mit Ihrer Freigabe werden diese Daten auf unserem zugangsbeschränkten Server verschlüsselt gespeichert. Wir speichern ausschließlich abstrahierte und anonyme Kennwerte, z. B. die Anzahl der Nachrichten, Wortkategorien Ihrer Nachrichten (z. B. Pronomen, Emotionswörter) oder Emoji- und Smiley-Kategorien. Dabei erfassen wir ausschließlich Informationen zu Ihrem eigenen Kommunikationsverhalten; Angaben zu Ihrem/Ihrer Partner:in erheben wir nur, wenn diese:r ebenfalls eigenständig und freiwillig ihre/seine Daten spendet. Nachrichteninhalte, Namen, Telefonnummern oder andere personenidentifizierbare Informationen werden dabei zu keinem Zeitpunkt gespeichert. Bei Abbruch der Datenauswertung und -spende werden alle Ihre Daten vollständig von unseren Servern gelöscht.
Am Beispiel eines Chats lässt sich das Prinzip verdeutlichen:
Alle hier gezeigten Variablen können Sie auf der Plattform individuell abwählen – nichts wird ohne Ihre ausdrückliche Freigabe übertragen.
Die Auswertung und Datenspende sind vollständig unabhängig von der restlichen Studienteilnahme und haben keinen Einfluss auf Ihre übrige Vergütung. Bei erfolgter Datenspende erhalten Sie zusätzlich eine gesonderte Vergütung.
Bitte lesen Sie sich zunächst die Teilnahmeinformation aufmerksam durch.
Wenn Sie beide an der Studie teilnehmen möchten, stimmen Sie bitte der Einwilligungserklärung zu und geben anschließend Ihre E-Mail-Adresse an. Sie und Ihr:e Partner:in bekommen dann jeweils einen persönlichen Login-Code, sowie einen Paarcode ("Pseudonyme") und eine Installationsanleitung für die Studien-App per E-Mail geschickt.
Um Ihre Einwilligung zur Studienteilnahme zu bestätigen, setzen Sie bitte bei allen Boxen ein Häkchen. Für jeden der folgenden Punkte müssen also jeweils zwei Häkchen gesetzt werden – eines für die Einwilligung durch Partner:in A und eines für die Einwilligung durch Partner:in B:
Bei allen Fragen zur Studie wenden Sie sich bitte an unser Studienteam unter:
partnerschaftsstudie@psy.lmu.de
Projektleitung:
M. Sc Nensy Le, Prof. Dr. Caroline Zygar-Hoffmann, Prof. Dr. Felix Schönbrodt
Psychologische Methodenlehre und Diagnostik
Department Psychologie
Leopoldstr. 13, 80802 München
Es freut uns sehr, dass Sie sich dafür interessieren, an dem
Forschungsprojekt „Experimentelle Prüfung der Mikrodynamik von
Motivations- und Regulationsprozessen in Partnerschaften“
unter der Leitung von Prof. Dr. Caroline Zygar-Hoffmann von der
Ludwig-Maximilians-Universität München teilzunehmen. Diese Studie
ist Teil eines Forschungsprogramms mit dem Ziel, Effekte von
Persönlichkeitsmerkmalen wie Bedürfnissen, verschiedenen
motivationalen und emotionalen Zuständen und alltäglichem Verhalten
in intimen Partnerschaften zu verstehen. Fragestellungen dieser
Studie sind beispielsweise: Können per Smartphone vermittelte
Aufgaben kurzzeitig die Nähe in Partnerschaften beeinflussen? Welche
Aufgaben eignen sich dafür besser oder schlechter?
Von der Studie sind keine besonderen Belastungen oder gar Schäden zu
erwarten.
Die jeweilige Aufgabe wird Ihnen zuvor genau beschrieben und erklärt.
Rekrutiert werden freiwillige, deutschsprechende Personen ab 18 Jahren, die sich in einer monogamen Partnerschaft befinden und ein Smartphone besitzen.
Pro Partnerschaft können beide Personen an der Studie teilnehmen; dies ist für unsere Studie verpflichtend. Homosexuelle Beziehungskonstellationen sind ausdrücklich erwünscht.
Es werden ausschließlich Daten der teilnehmenden Personen und ihrer Wahrnehmung bezüglich anderer Personen erhoben, jedoch keine Daten weiterer Personen.
Wenn Sie sich bereit erklären, Ihre WhatsApp Textnachrichten mit Ihrem:r Partner:in zu spenden, werden nur aggregierte und verarbeitete Informationen über Ihre eigenen Nachrichten gespeichert. Nachrichten Ihres:r Partners:in werden nur dann verarbeitet und gespeichert, wenn diese:r der Datenspende explizit zugestimmt hat und selbst an der Studie teilnimmt.
Studiendaten:
Separat von den Studiendaten gespeicherte personenbezogene Daten:
Die in der Studie entstandenen Daten werden an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Charlotte Fresenius Hochschule ausschließlich zu wissenschaftlichen Forschungszwecken erhoben und verarbeitet. Die auf Basis der Daten erzielten Ergebnisse werden in zusammengefasster Form als wissenschaftliche Publikation veröffentlicht
Studiendaten über die Studienapp:
Chatdaten, die gespendet wurden („WhatsApp-Daten“)
Zur Langzeitspeicherung werden Ihre hinreichend anonymisierten Studiendaten (siehe Punkt 9) an eine hausinterne Speichereinheit der Ludwig-Maximilians-Universität München übertragen.
Unter Beachtung von Art. 25 Abs. 3 BayDSG wird eine zum aktuellen
Zeitpunkt nur mit unverhältnismäßigem Aufwand zu deanonymisierende
Variante der Daten in Form eines „scientific use file“
(https://de.wikipedia.org/wiki/Scientific-Use-File) der
wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung gestellt. Das
bedeutet, dass ausschließlich Mitarbeitende wissenschaftlicher
Einrichtungen die Daten zu wissenschaftlichen Zwecken nutzen können.
Art und Umfang potentieller Nachnutzungen können zum jetzigen
Zeitpunkt noch nicht abgesehen werden. Damit folgt diese Studie den
Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur
Qualitätssicherung in Bezug auf Nachprüfbarkeit und
Reproduzierbarkeit wissenschaftlicher Ergebnisse sowie der optimalen
Datennachnutzung.
Ihre Daten werden mit den Daten Ihres Partners/ Ihrer Partnerin
verknüpft.
Ihr:e Partner:in erfährt zu keinem Zeitpunkt etwas über die
Angaben, die Sie in dieser Studie machen. Hiervon ausgenommen sind Angaben,
die Sie im Rahmen von den täglichen Aufgaben mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin
gemeinsam absolvieren und im Rahmen dessen u.a. dazu aufgefordert werden können, Informationen zu teilen.
Daten zur Vergütung:
Während der Studie werden keine Namen erhoben. Nach der Studie erfolgt eine Verlosung des Gutscheins per E-Mail, oder alternativ eine Vergabe von Versuchspersonenstunden für Studierende: Hierfür werden Namen erhoben, jedoch getrennt von den Studiendaten verarbeitet.
Die Verlosung des Gutscheins wird ausschließlich von der Projektleitung verwaltet. Dokumente über den Erhalt der Gutscheine werden zu Abrechnungszwecken an die Geschäftsstelle des Departments Psychologie oder Pädagogik der LMU oder die Rechnungsverwaltung der Charlotte Fresenius Hochschule gereicht. Die Vergabe von Versuchspersonenstunden wird ausschließlich von der Projektleitung (Prof. Dr. Caroline Zygar-Hoffmann, Nensy Le) vorbereitet. Die tatsächliche Vergabe (Eintragung in SONA für LMU-Studierende bzw. Versand der Bescheinigung von Versuchspersonenstunden für CFH-Studierende oder HSF-Studierende) kann dabei auch durch studentische Hilfskräfte oder am Projekt beteiligte Studierende erfolgen.
Kontakt-E-Mail-Adresse & Zuordnungsliste Pseudonym:
Die Kontakt-E-Mail-Adresse und Zuordnungsliste von Pseudonym und
E-Mail-Adresse bleibt ausschließlich zu Abrechnungszwecken und
Kommunikation während der Studie bei der (stellvertretenden)
Projektleitung und wird nicht an Dritte weitergegeben. Nach
Abschluss der Studie wird das Pseudonym durch einen anderen nicht
personalisierten Code ersetzt.
Optional können Teilnehmer:innen ihr Einverständnis geben, dass zur Kontaktaufnahme für weitere Studien die Kontakt-Emailadresse für unbestimmte Zeit aufbewahrt wird und sie für Anschlussstudien kontaktiert werden dürfen. Das Einverständnis zur Aufbewahrung bzw. die Speicherung der Kontakt-Emailadresse kann jederzeit per Email an die Projektleiter:innen widerrufen werden, ohne dass daraus Nachteile entstehen.
Die Verarbeitung der Umfragedaten erfolgt mit Hilfe der vom LRZ zur Verfügung gestellten Infrastruktur. Die Daten, die im Rahmen dieser Projekte von Studienteilnehmer:innen erhoben werden, werden, wie unter Punkt 6 beschrieben, verarbeitet. Die Datenverarbeitung erfolgt ausschließlich durch einen beschränkten Personenkreis der LMU München, sowie der Charlotte Fresenius Hochschule (Projektleitung, (hilfs)wissenschaftliche Mitarbeitende, Studierende im Rahmen der Lehre). Es trägt die LMU München die Verantwortung für die Einhaltung des Datenschutzes im Sinne der DSGVO.
Der Projektleitung vorliegende Dokumente mit Namen und E-Mailadressen der Teilnehmenden und Zuordnungsmöglichkeiten zu Pseudonymen werden nach Ende der Datenerhebung vernichtet, sobald sie nicht mehr für Nachfragen benötigt werden. Die erfolgte Löschung personenbezogener Daten wird protokolliert.
Die hinreichend anonymisierten Studiendaten werden aus wissenschaftlichen Gründen ohne festgesetzten Termin zur Löschung lokal gespeichert.
Der Datensatz wird zunächst in pseudonymisierter Form gespeichert: Während der Studie wird Ihnen per E-Mail ein personalisierter Code (Pseudonym, z.B. U8Q1) zugewiesen, sowie ein Paarcode (ebenfalls als Pseudonym, z.B. BlauerHund01). Sie können für die Studie eine neue, anonyme E-Mail-Adresse anlegen (z.B. bei einem kostenlosen Anbieter wie www.gmx.de o.ä.); in diesem Fall ist jedoch wichtig, dass Sie eine Weiterleitung auf Ihre reguläre E-Mail-Adresse einrichten, so dass Sie unsere Nachrichten zeitnah erhalten.
Im Datensatz werden nur die Pseudonyme, nicht aber die E-Mail-Adresse gespeichert. Die Zuordnungstabelle von Pseudonymen und E-Mail-Adresse bleibt während der Studie ausschließlich bei der Projektleitung und wird nicht an Dritte weitergegeben. Nach Abschluss der Datenerhebung wird diese Zuordnungsliste gelöscht, sobald es der Forschungszweck ermöglicht und sie nicht mehr für Nachfragen benötigt wird.
Die Pseudonyme werden nach Abschluss der Studie durch einen neuen zufällig generierten Code ersetzt („zweite Pseudonymisierung“). Es existiert keine Korrespondenzliste. Die alten Pseudonyme werden aus allen früheren Datensätzen gelöscht sowie alle Zuordnungsmöglichkeiten. So ist es weder dem Teilnehmer noch den Projektmitarbeitern möglich die finalen Daten („hinreichend anonymisierte Primärdaten“) einer bestimmten Person zuzuordnen.
Bei einer Datenspende der WhatsApp Textnachrichten erhalten Sie eine anonymisierte ID (z.B. „Person_1“). Informationen wie Handynummer oder Name werden damit anonymisiert. Zur Verknüpfung der Chat-Daten mit den übrigen Studiendaten wird ein personalisierter Link erstellt, der das Inidividualpseudonym enthält.
Durch die Installation der Studien-App auf Ihrem Smartphone kann es während der Zeit Ihrer Studienteilnahme zu einer temporär verkürzten Laufzeit Ihrer Batterie kommen.
Außerdem kann es durch das Eingreifen Dritter (z.B. durch einen Angriff auf unsere Server) zu einem (Teil-)Verlust der Daten kommen. In diesem Fall kann das Ziel des Forschungsprojekts gefährdet sein.
Außerdem möchten wir Sie darüber informieren, welche Konsequenzen sich hieraus für Sie individuell ergeben könnten. Im Falle eines gelungenen Angriffs könnten Dritte Zugriff auf die unter Punkt 4 beschriebenen Daten erhalten und diese aggregieren, sodass sie z.B. folgende Auskünfte über Sie haben: sexuelle Orientierung, Beziehungszufriedenheit, selbstberichtete Wahrnehmungen, Verhalten während des Studienzeitraums und ggf. Chatmuster mit Ihrem Partner.
Unserer Einschätzung nach könnten die Daten von Dritten aggregiert werden, sodass schlimmstenfalls Auskunft über Ihre Identität (durch Kombination der Daten) gewonnen wird. Ob und in welchem Ausmaß sich Dritte durch Zuhilfenahme weiterer Datenquellen (abgesehen von dieser Studie) weitere Kenntnisse verschaffen, können wir nicht beeinflussen und abschätzen.
Um jedoch die Kenntnisnahme der in dieser Studie erhobenen Daten durch Dritte zu vermeiden bzw. das Risiko dafür zu minimieren, treffen wir sehr viele Vorkehrungen, die im Sinne der DSGVO vorgesehen sind.
So treffen wir z.B. folgende Vorkehrungen:
Außerdem möchten wir Sie darauf hinweisen, dass unser System unter der Beachtung technisch organisatorischer Maßnahmen gemäß Art.32 DSGVO und des aktuellen Stands der Technik programmiert wurde und entsprechend kontinuierlich überwacht wird. So können wir selbst im Falle eines Angriffs sehr schnell handeln und das Ausmaß potentieller Schäden minimieren.
Die Rechtsgrundlage zur Verarbeitung der genannten personenbezogenen Daten bildet die Einwilligung im zweiten Teil dieses Dokumentes. Ihre Daten werden auf folgender Grundlage verarbeitet: Art. 6 Abs. 1 Buchst. a), Art. 7, Art. 9 Abs. 2 Buchst. a), Art. 9 Abs. 2 Buchst. j), Art. 25 BayDSG i.V.m. Art. 89 DSGVO, Erwägungsgründe 33, 156, 159 DSGVO.
Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Sie haben das Recht jederzeit die datenschutzrechtliche Einwilligung rückgängig zu machen (zu widerrufen). Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. (Widerruf mit Wirkung für die Zukunft). Richten Sie den Widerruf bitte an die zuständige Dienststelle.
Ihnen entstehen durch den Widerruf keine Nachteile. Auch wenn Sie die Studie vorzeitig abbrechen, haben Sie dennoch Anspruch auf die entsprechende Entlohnung für die bis dahin geleistete Studienteilnahme (falls diese vergütet wurde).
Eine Löschung Ihrer Daten aus dem Datensatz kann bis zur Zuweisung eines neuen Pseudonyms durch eine Erklärung per E-Mail unter der Angabe des Ihren bekannten Pseudonyms an den Verantwortlichen beauftragt werden. Nach der Zuweisung eines neuen Pseudonyms bzw. sobald die Daten vollständig anonymisiert sind, ist keine Löschung mehr möglich. Die Löschung erfolgt unverzüglich und kann nicht rückgängig gemacht werden.
Die Verantwortung für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten hat:
Ludwig-Maximilians-Universität München
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München
Zuständige Dienstelle:
Psychologische Methodenlehre und Diagnostik
Department Psychologie
Leopoldstr. 13
80802 München
Projektleitung:
Nensy Le, Prof. Dr. Caroline Zygar-Hoffmann und Prof. Dr. Felix Schönbrodt
Psychologische Methodenlehre und Diagnostik, Department
Psychologie
Leopoldstr. 13, 80802 München
E-Mail:
nensy.le@psy.lmu.de
Behördlicher Datenschutzbeauftragter der Universität München
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München
Tel.: +49 (0)89 2180 2414
https://www.lmu.de/de/die-lmu/struktur/organisation/vertretungen-und-beauftragte/datenschutzbeauftragte.html
Gemäß Art. 13 II b DSGVO haben Sie bei Vorliegen der entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen das Recht auf
Möchten Sie eines dieser Rechte in Anspruch nehmen, wenden Sie sich bitte an die zuständige Dienststelle.
Weiterhin haben Sie das Recht, Beschwerde bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde einzulegen. Für die LMU ist zuständig:
Bayerischer Landesbeauftragte für den Datenschutz
Postfach 22 12 19
80502 München
Telefon: +49 (0) 89 212672 0
E-Mail:
poststelle@datenschutz-bayern.de
https://www.datenschutz-bayern.de